„Der berühmte Astrophysiker aus Cambridge, Stephen Hawking, beschäftigt sich in seinem Buch mit dem Beginn der Welt. Er glaubt, dass sich Elementarteilchen spontan aus dem Vakuum erzeugen lassen. Gemäß der Quantenphysik ist das Vakuum nicht einfach leer, sondern angefüllt mit Energiefluktuationen. Hawking schreibt: „Da es ein Gesetz wie das der Gravitation gibt, kann und wird sich das Universum (…) aus dem Nichts erzeugen. Spontane Erzeugung ist der Grund, warum es das Universum gibt, warum es uns gibt. Es ist nicht nötig, Gott als den ersten Beweger zu bemühen, der das Licht entzündet und das Universum in Gang gesetzt hat.““
Zitiert das Brightsblog Jesus.de; Es geht um Hawkings neues Buch „Der Große Entwurf, eine neue Erklärung des Universums“
Ich zweifle mittlerweile, ob Hawking selbst noch recht weiß, was er redet – oder besser gesagt, was er tippt: Hatte er zu Lebzeiten Papst Johannes Pauls II. nach persönlicher Audienz sogar versucht, das wissenschaftliche Weltbild für Gottesvorstellungen offen zu halten, ist er jetzt davon abgerückt.
Bezeichnete er sich noch vor wenigen Jahren als Deterministen, also als Menschen, der von der lückenlosen Geltung des Kausalgesetzes überzeugt ist, schreibt er jetzt, dass das Universum aus dem Nichts entstanden sein könne. Sicherlich wird Hawking allerdings gewitzt genug sein, dieses „Nichts“ dann eben doch als ein Etwas darzustellen oder aber eine Besonderheit des Zeitablaufs ansich zu behaupten, wie in dem nachfolgenden Video kurz angerissen.
Video „Über Wurmloch und Urknalltheorie: Ist das Universum entstanden?“
Um es zusammenzufassen, läuft es immer wieder darauf hinaus, dass das Universum immer da war und auch immer da sein wird…
Eigentlicher Auslöser der Diskussion ist der Zeit-Artikel „Physik aus der Gottesperspektive“; anscheinend haben die Journalisten einige Tage gebraucht, um das neue Buch von Hawking durchzuackern, in dem im Grunde nicht viel Neues steht.